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Europa: Marktteilnehmer können nach Präsidentschaftswahlen in Frankreich vorerst einmal durchatmen


08.05.2017
State Street

Boston (www.aktiencheck.de) - Wie weitgehend erwartet, hat Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl gewonnen, sodass die politischen Risiken in Europa zumindest für die nächsten Wochen gebannt sind, so Timothy Graf, Leiter der Macro Strategy EMEA von State Street Global Markets.

Das Ergebnis unterstütze kurzfristig risikoreiche Vermögenswerte und den Euro. Die Kursgewinne dürften jedoch deutlich hinter den von vor zwei Wochen zurückbleiben, da Macron die Meinungsumfragen zur Stichwahl durchgängig angeführt habe. Die Marktteilnehmer würden ihren Fokus jetzt darauf legen, wie Macrons politische Bewegung und neue Partei "En Marche!" in den Umfragen für die Parlamentswahlen im Juni abschneide und wie viel Unterstützung seine Partei, die wahrscheinlich keine Mehrheit im Parlament haben werde, erhalte, so Timothy Graf abschließend.

Dank Emmanuel Macrons Wahlsieg können die Marktteilnehmer in Bezug auf politische Risiken in Europa vorerst einmal durchatmen, so Bill Street, Leiter von Investments EMEA bei State Street Global Advisors. Zusammen mit der vorläufigen Schuldenvereinbarung mit Griechenland, die vorletzte Woche getroffen worden sei, reiche dieses Ergebnis aus, um eine kurzfristige Erholungsrally auszulösen. Nach vorne schauend könne Macron eigentlich nur positiv überraschen. Sollte während seiner Präsidentschaft alles beim Alten bleiben, werde sich der Status Quo der politischen Lähmung nicht ändern, wobei das externe Umfeld aber günstig bleiben und das Wirtschaftswachstum stetig zunehmen werde.

In einem positiven Szenario schaffe es Macron, eine Parlamentsmehrheit zu erreichen und gehe mit Deutschland eine Partnerschaft ein, um bedeutende Reformen in Angriff zu nehmen. Dieses Szenario sei gegenwärtig nicht eingepreist und würde den Märkten bis Jahresende kräftigen Auftrieb verleihen. Unabhängig davon, welches Szenario letztlich eintritt, könnten die Märkte zunehmend eine beschleunigte geldpolitische Normalisierung durch die Europäische Zentralbank einpreisen, insbesondere dann, wenn der Trend positiver Wirtschaftsdaten anhalten sollte, so Bill Street abschließend. (Ausgabe vom 07.05.2017) (08.05.2017/ac/a/m)


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